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Häufige Giftpflanzen

Blüten und Beeren verführen vor allem Kleinkinder zum Probieren. Das kann manchmal gefährlich werden in der Natur und im Garten – und was Eltern im Notfall tun können

Blauer Eisenhut
Ob Eisenhut, Goldregen oder Maiglöckchen – die Gefahr im Grünen ist vor allem für kleine Kinder groß. „Das Haupt-Risikoalter liegt zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr“, so Hans-Jürgen Reinecke vom Giftnotruf Mainz. Denn in diesem Alter beherrscht die aufgeweckten Welterkunder die „Schluckneugier“. Alles, was sie interessiert, wandert in den Mund.

Und sobald sie laufen können, entdecken sie so auch die bunten Blüten und Beeren, die im Garten und in der freien Natur wachsen. Im Kindergartenalter werden dann oft die ersten verbotenen Früchte getestet. In vielen Fällen gibt’s zur Strafe höchstens ein bisschen Bauchzwicken. Aber einige Pflanzen sind hoch giftig. So können beispielsweise die Schoten des Goldregens, mit denen Kinder gerne spielen, lebensgefährlich werden.

Erst ab dem vierten Lebensjahr haben die meisten Kinder gelernt, Nahrungsmittel sicher von nicht Essbarem zu unterscheiden. Eine eiserne Regel sollte bis dahin lauten: nichts essen, was man draußen findet!

Doch wie groß ist die Gefahr, die von Pflanzen ausgeht, tatsächlich?
2003 riefen bei den Experten vom Giftnotruf Mainz rund 2.700 Mal besorgte Eltern an, deren Kinder von Blumen und Sträuchern genascht hatten. Zum Vergleich: Diese Zahl rangiert weit hinter Anfragen wegen Vergiftungen mit Medikamenten und Haushaltschemikalien.

Beruhigend zu wissen: Der absoluten Zahl an Nachfragen steht eine geringe Zahl wirklicher Pflanzenvergiftungen gegenüber, erklärt Dr. Andreas Stürer vom Giftnotruf Mainz. „Vier von fünf Fällen verlaufen folgenlos. Aber einen davon treffen leichte bis mittelschwere Vergiftungserscheinungen“, weiß der Arzt.

Dass es selten zu schweren Pflanzenvergiftungen kommt, liegt wohl auch daran, dass die Früchte, Blüten und Blätter meist unangenehm bitter oder scharf schmecken und die Kinder sie ausspucken, bevor die Dosis bedrohlich werden kann. Die Erfahrungen der Giftberater zeigen zudem, dass die eingenommenen Mengen und die Gefahr für das Kind meist überschätzt werden. Beim geringsten Zweifel sollten Sie jedoch immer als Erstes eine Giftinfozentrale anrufen. Die Experten können Ihnen genau sagen, was bei welcher Vergiftung zu tun ist, und werden Sie bei Bedarf an einen Notarzt oder eine Klinik verweisen.

Sicherheit beginnt auch in den eigenen vier Wänden: Durchforsten Sie Ihre Wohnung nach giftigen Gewächsen, und lassen Sie diese aus Babys Aktionskreis verschwinden. Denn schon im ersten Lebensjahr probieren Kinder gerne mal Blätter und Blüten. Wichtig ist aber vor allem, dass Eltern Bescheid wissen, bei welchen Pflanzen sie besonders aufmerksam sein sollten. BABY & Familie stellt Ihnen zwölf Pflanzen vor, die in der Praxis der Giftnotberater am häufigsten Probleme bereiten:

Weitere Informationen:
Angaben zu anderen giftigen Pflanzen finden Sie unter www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/pflanidx.html. Dort ist auch die Nummer eines 24-Stunden-Giftnotrufs angegeben: 0228/19240.

Quelle: Baby & Familie


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